Neue Bäume auf dem Friedhof gepflanzt. Im Bild sind Ortsbürgermeister Hans Wieland und Gerd Schappert.

Im Bild sind Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Wieland (links) und der Erste Beigeordnete Gerd Schappert mit einer der zwei Atlas-Zedern. Im Hintergrund die Trauerhalle des Ransweiler Friedhofes.

Acht Bäume als Schatten­spender auf dem Friedhof gepflanzt

Am Samstag, dem 9. April 2022, konnte auch der überraschende Schneefall die Pflanzung von acht Jungbäumen auf dem Friedhof von Ransweiler nicht verhindern. Die Bürger wünschten sich mehr Schatten bei ihren Besuchen auf dem Friedhof. Daraufhin spendeten zwei Bürger aus Ransweiler sechs Linden und zwei Atlas-Zedern.

Gerd Schappert und Tobias Helker pflanzten unter Anleitung von Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Wieland die Jungbäume fachmännisch ein, um in Zukunft als majestätische Schattenspender zu dienen.

Neue Bäume auf dem Friedhof gepflanzt. Im Bagger sitzt Tobias Helker

Der Dritte im Pflanztrupp war Tobias Helker. Dieser sorgte mit dem Bagger für den nötigen Aushub.

Bei der Auswahl der Bäume wurde auf eine harmonische und zukunftssichere Mischung gesetzt:

  • Die zwei Atlas-Zedern, immergrüne Nadelbäume, stammen ursprünglich aus Nordafrika. Sie gelten als extrem hitzeresistent und kommen mit dem Klima bestens zurecht. Symbolisch stehen sie für Beständigkeit, Würde und Ewigkeit. Sie können bis zu 900 Jahre alt werden.

  • Sechs Linden werden in den kommenden Jahren ihre dichten, herzförmigen Kronen entfalten. Linden sind die klassischen Schatten­spender. Im Sommer sorgen sie für spürbare Kühlung, verströmen einen beruhigenden Duft und bieten heimischen Bienen eine wertvolle Nahrungsquelle. Den meisten dürfte „Linden­blüten­honig“ ein Begriff sein. Die Linde gilt traditionell als Baum des Friedens und des Trostes. Linden werden bis zu 1.000 Jahre alt.

Zweige einer Linde und einer Atlas-Zeder

Links der Zweig einer Linde, rechts der Zweig einer Atlas-Zeder.

In der Botanik werden sowohl die Atlas-Zeder als auch die Linde als „Bäume der 1. Ordnung“ eingestuft. Denn mit Höhen von bis zu 40 Metern gehören sie zur stattlichsten Größenordnung, die unsere Natur zu bieten hat. Im Exotenwald in Weinheim stehen einige historische Atlas-Zedern. Diese haben nach gut 115 Jahren bereits eine Höhe von stattlichen 36 Metern erreicht. Die Kronen der beiden Baumarten erreichen einen Durchmesser zwischen 10 und 20 Meter.

Wenn die Bäume unbeschadet wachsen dürfen, werden sie also in ferner Zukunft beeindruckende Dimensionen erreichen, wie ein schützendes grünes Dach über allem stehen und die Silhouette des Friedhofs prägen.

Ein herzlicher Dank geht von der Gemeinde an die großzügigen Spender.

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